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Hansa - Oldenburg - Therapiebereich - Demenzkrankheit - Seniorenhilfe
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Nordwest Zeitung - Ersch.-Ort: Oldenburg
Tageszeitung - Erscheinungsdatum: 03.07.2007
Therapiehund Banjo hilft beim Heilen - TIERE -  Regelmäßiger Gast im Wohnstift Kreyenbrück -
Freizeitkünstler engagieren sich für Gnadenhof
Gerhard Schoone und Banjo sind gern gesehene Gäste.
Die Therapie hat gute Erfolge.

VON SUSANNE GLOGER
KREYENBRÜCK -
Regelmäßig kommt Banjo ins Senioren-Wohnstift Kreyenbrück. „Und dann geht für die Bewohner die Sonne auf, erzählt Gunda Lenski, die dort im Therapiebereich arbeitet. Banjo ist ein dreijähriger Labrador-Schäferhund-Mischling, den Gerhard Schoone in seiner Hundeschule in Hude zum so genannten Therapiehund ausgebildet hat.
Schoone, der während seiner Tätigkeit als Altenpfleger hauptsächlich mit Demenzkranken gearbeitet hat, weiß um die Heilkraft, die von Tieren ausgeht. „Die bloße Existenz beispielsweise eines Hundes wirkt sich schon positiv auf den Menschen aus", sagt er. In vielen Ländern hätten sich Tiere seit längerem als Helfer bewährt, so der 47-Jährige. In Deutschland bestehe aber noch Nachholbedarf. Oft sei die Tiertherapie sogar die letzte Rettung bei Schulangst und Autismus, Depression oder Altersverirrung bei Herzkrankheiten, Sprachstörungen, Kontaktschwächen, Hyperaktivität und chronischem Rheuma.
Von den guten Erfahrungen im Therapiebereich berichtet auch Gunda Lenski. Hundetrainer Gerhard Schoone arbeite professionell mit den Bewohnern. „Das ist etwas Anderes, als wenn mal eine Hausfrau mit Dackel vorbeikommt", betont sie. Und schließlich bringe Schoone ja auch seine Erfahrung als Altenpfleger mit. Mit zielgerichteten Übungen würden körperliche und geistige Funktionen angesprochen. „Die Bewohner lieben Banjo. Viele von ihnen hatten früher auch selber einen Hund."
Die gute Zusammenarbeit trägt nun auch ganz andere Früchte. Als Gunda Lenski sich einmal Banjos Zuhause in Hude angucken wollte, erfuhr sie vom Tag der offenen Tür der Hundeschule an der Straße Zum Wendenkamp 9 am Sonnabend, 14. Juli, von 14 bis 18 Uhr. Die Einnahmen der Tombola sowie des Kaffee- und Kuchenverkaufs gehen an den Gnadenhof Ganderkesee, der sich aus Spenden finanziert.
Für die Oldenburgerin war sofort klar, sich für die Tiere zu engagieren. Als Mitglied des Vereins Oldenburger Freizeitkünstler wird sie an diesem Tag mehrere ihrer Werke ausstellen und den Verkaufserlös dem Gnadenhof zur Verfügung stellen. Zwei weitere Vereinsmitglieder machen mit: Helmut Domsky ist mit Oldenburger Motiven vertreten, und Hubert Pohl nimmt Porträtwünsche entgegen. Er zeichnet Hundebesitzer mit ihren Tieren.


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