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Die Glocke - Ersch.-Ort: Warendorf
16.10.2009 - Zehn Millionen Euro Projekt -
Zukunftskonzept bietet Senioren neue Heimstatt |
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Warendorf (ap) • Nachdem vor einem Jahr der Grundstein gelegt worden war, bezogen gestern die ersten Bewohner ihr Quartier im „Hansa Seniorenwohnen“ an der Emspromenade. Vom 17. bis 21. Oktober finden in dem Haus zudem Informations- und Beratungstage statt. Die offizielle Eröffnungsfeier mit Einsegnung des Pflegeheims ist am 6. November.
Heute eröffnet der Warendorfer Maler Dirk Groß, der die einzelnen Wohnbereiche mit seinen Gemälden ausgestattet hat, um 11 Uhr seine Ausstellung, zu der alle Interessierten willkommen sind. Groß möchte heute die „Warendorfer Kulturszene“ in seinen Bann ziehen. In persönlichen Führungen wird den Besuchern sicherlich die eine oder andere Geschichte zu den Bildern eindrucksvoll vermittelt. Auch in Zukunft will sich der Betreiber Hansa mit zahlreichen Veranstaltungen in der Kulturszene Warendorfs etablieren. Im zehn Millionen Euro teuren Energiespargebäude, das auf dem 3900 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Badestraße und Emspromenade liegt, ist laut Bauherrn ein „zukunftsweisendes Konzept“ umgesetzt. In den 58 Einzel- und elf Doppelappartements befinden sich insgesamt 80 Pflegeplätze, die vom Tisch über Bestuhlung bis hin zu speziellen Pflegebetten komplett eingerichtet sind. Selbstverständlich dürfen Bewohner auf Wunsch auch ihre eigene Einrichtung mitbringen. Betreut werden pflegebedürftige Menschen hier von gerontopsychiatrischen Fachkräften.
Ansprechpartner, eigene Küche und warmer Whirlpool
Im zweiten Stock des Gebäudes befinden sich zudem neun Penthouse-Wohnungen, die entweder angemietet oder gekauft werden können. Von den Dachgeschosswohnungen sind übrigens noch drei frei. Um Senioren die Orientierung zu erleichtern, sind die einzelnen Wohnbereiche des Hauses farblich unterschiedlich gestaltet und mit eigenen Namen versehen.
Im Erdgeschoss befindet sich das so genannte „Marktviertel“, der erste Stock, der in erster Linie für demenziell veränderte Menschen gedacht ist, nennt sich „Künstierviertel“ und das zweite Geschoss heißt „Hanseviertel“. Im Erdgeschoss und der ersten Etage gibt es einen so genannten „Meeting Point“, also einen Treffpunkt, der von einer Präsenzkraft, die Ansprechpartner für die Bewohner ist, betreut wird.
Ebenfalls ist jedes Zimmer mit einem speziellen Notrufsystem ausgerüstet. Uber eine Freisprecheinrichtung kann im Notfall Hilfe angefordert werden. Versorgt werden die Bewohner von der hauseigenen Küche. „Dadurch sind wir in der Menügestaltung sehr flexibel und können auch schon einmal Sonderwünsche erfüllen“, sagte Andreas Rieger, Hausleiter des Seniorenwohnens, im Gespräch mit der „Glocke“. Über das Pflegeangebot hinaus gibt es einen kleinen Erlebnisgarten, eine Cafeteria und sogar einen seniorengerechten WhirlPool.
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