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Dorstener Stadtspiegel - Ersch.-Ort: Dorsten 04.08.2010 Das Alter spielt keine Rolle - Kunstprojekt “Generationen 15plus“ bringt Menschen zwischen 15 und 95 zusammen |
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Dorsten• Alt und jung vereint in der Kunst - dieses Projekt fand jetzt im Seniorenzentrum St. Elisabeth statt. Noch bis Ende August sind die Ergebnisse dort zu bewundern.
An diesem mittlerweile dritten generationsübergreifenden Kunstprojekt beteiligten sich von Februar bis Juli 15 Schülerinnen und Schüler und 15 Seniorinnen und Senioren in Dorsten (Alter 15 bis 95 Jahre). Der künstlerische Schwerpunkt des Projektes war die Landart. Landartkünstler gestalten ihre Werke ausschließlich aus Naturmaterialien und belassen sie am Ort ihrer Entstehung: in der Natur. Aus natürlichen Materialien wie Steine, Sand, Laub, Äste und Wurzeln, Lehm, Blüten, Gräser, Schnee, usw entstehen interessante Bilder und Konstrukte.
Landart-Projekte sind im Vorfeld nicht immer zu planen, daher kann nicht jede Idee einfach umgesetzt werden. Dies konnte die Gruppe aus Jugendlichen und Seniorinnen und Senioren bei einer Exkursion in den Wald erfahren. Hier wurde spontan verwendet, was die Natur gerade zu bieten hatte. Aber genau das machte es spannend, denn man wusste nie, wie das Ergebnis aussehen würde.
Das Alter der Beteiligten spielte für den Umgang mit der Landart nur eine untergeordnete Rolle. Beide Gruppen betraten mit dieser „Kunsterfahrung“ Neuland. Ein Beispiel: Ein abgestorbener Baumstamm in einem kleinen Wäldchen von den Senioren gesichtet, ins Seniorenzentrum gebracht, und dort mit den Jugendlichen gemeinsam bemalt. Auf dem Stamm wurden Figuren angebracht und das ganze Produkt dann im Schulteich verankert.
Bei dem Projekt waren Jugend oder Alter kein Privileg, etwas besser zu können. Jugendliche und Senioren lernten in der gemeinsamen kreativen Arbeit viel voneinander und stehen der anderen Generation nicht mehr so fremd gegenüber.
Die Ausstellung wird dort noch bis Ende August im Seniorenzentrum St. Elisabeth zu sehen sein. In der Local Hero Woche von Dorsten wird zudem eine veränderte Ausstellung am 6. September eröffnet. Anschließend werden die Bilder auch im Dortmunder U gezeigt werden. |
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